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Wallabys benötigen Platz zum laufen, Schatten im Sommer und einen Schutz und Unterstand im Winter. Es wird gesagt, dass man je Tier ca. 250 qm Terrain haben sollte. Aus Erfahrung kann ich folgendes sagen. Unser eingezäuntes Weideland ist ca. 600 qm. Es ist umgrenzt mit einem 1,85 m hohen Maschendrahtzaun, welcher in einer Höhe bis zu einem Meter mit einem Windhagertuch abgehängt ist. Letzteres ist zum einen, dass die kleinen Joeys – Wallabys haben einen sehr kleinen Kopf – nicht aus Neugierde ihren Kopf durchstecken und dann nicht mehr zurückkommen. Zum anderen aber auch, um zu vermeiden, dass sie durch irgendwelche Tiere – Katzen – gestört werden. Wallabys können so zahm sein wie es nur geht, es sind sehr schreckhafte Tiere, die bei unbekannten Geräuschen einfach kopflos losjagen. Unsere sind mittlerweile so, dass sie wissen, der Stall gibt Schutz und so laufen sie bei ihnen unbekannten Geräuschen gerne in den Stall. An unser Grünland grenzt eine Sandablagefläche – Sand benötigen sie für ihr Fell – die dann etwas weiter in den umgebauten Pferdestall führt. Hier haben wir Wärmelampen installiert und im Winter genießen unsere Wallabys, nachts unter diesen Lampen zu liegen. Wallabys sind dämmerungsaktive Tiere und im Sommer lassen wir die Ställe in der Nacht offen. Im Winter werden sie jedoch gegen 21.00 Uhr eingeschlossen. Wir haben in den Ställen und auch außen Überwachungskameras installiert, um auch zwischendurch immer einmal zu beobachten, ob alles in Ordnung ist Da es einige unliebsame Vorkommnisse gab, sind wir mittlerweile dazu übergegangen unsere Tiere auch in den Sommermonaten in die Ställe zu tun und diese abzuschließen. So kann ich in jedem Fall ruhiger schlafen.
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